„O schaurig ist’s übers Moor zu gehn", schrieb Annette von Droste-Hülshoff im Jahr 1842. Moore haben Menschen seit jeher in ihren Bann gezogen. Doch was macht ein Moor eigentlich aus? Und wie entsteht es? Ein genauer Blick lohnt sich, denn Moore sind ganz besondere Ökosysteme – besiedelt nur von hochspezialisierten Pflanzen- und Tierarten, die sich an die extremen Lebensbedingungen angepasst haben.

Doch dieser wertvolle Lebensraum ist zunehmend bedroht: Durch Entwässerung, Umwandlung in land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen und Torfabbau ist in Deutschland heute nur noch ein verschwindend geringer Bruchteil der ehemaligen Moorfläche intakt. Seit einigen Jahren werden degradierte Moore vielerorts renaturiert. Das ist jedoch kein leichtes Unterfangen, und auch die Überprüfung der Effizienz solcher Maßnahmen stellt die Forscher regelmäßig vor Herausforderungen. Mit Beispielen aus dem Fichtelgebirge und Bayerischen Wald wollen wir mit Ihnen in die faszinierende Welt der Moore eintauchen.

Titel:Faszination Moor – Aktuelle Erkenntnisse aus Renaturierungsprojekten im Fichtelgebirge und Bayerischen Wald“

Referentinnen: Katharina Strobl (Lehrstuhl für Renaturierungsökologie, TU München) und Claudia Schmidt (Nationalpark Bayerischer Wald, LIFE + Projekt)

Ort: Biosphärenzentrum "Haus der Schwarzen Berge", Rhönstr. 97, Wildflecken - Oberbach

 

Dies ist eine öffentliche Veranstaltung. Der Eintritt ist kostenfrei.

 

Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie unter http://biosphaerenreservat-rhoen.de/terminkalender/4685-faszination-moor-%E2-aktuelle-erkenntnisse-aus-renaturierungsprojekten-im-fichtelgebirge-und-bayerischen-wald-20.07.2017externer Link

 

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