200525_Gruppenbild_Lenkungsgruppensitzung_HAB_25-05-20

Von links: Allianzmanager Holger Becker, Allianzvorsitzender Armin Warmuth, Mario Götz (Oberthulba), Andreas Neder für Bürgermeister Rainer Morper (Ramsthal), René Gerner (Fuchsstadt), Peter Bergel (Euerdorf), Johannes Krumm (Elfershausen), Florian Atzmüller (Wartmannsroth), Karlheinz Kickuth, Alfred Gündling, Peter Hart, Jürgen Karle, Gotthard Schlereth, Patricia Schießer und Elisabeth Reußner (Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken). Foto: Winfried Ehling

In ihrer ersten Lenkungsgruppensitzung nach der Kommunalwahl wartete die Allianz Fränkisches Saaletal mit einer positiven Bilanz auf.

Der erste Vorsitzende und Hammelburgs Bürgermeister Armin Warmuth hieß die neu gewählten Amtskollegen im Gremium willkommen und verabschiedete die nicht mehr amtierenden Bürgermeister.

Allianzmanager Holger Becker gab einen Rückblick der Allianzarbeit, die in dem 2015 gegründeten Verein bisher geleistet wurde. Die Allianz ist in sechs Handlungsfeldern aktiv. Ihre Vorhaben finanziert sie mit staatlichen Fördermitteln, vor allem des Amtes für Ländliche Entwicklung in Würzburg und mit Eigenmitteln der neun Mitgliedsgemeinden. 1,69 Millionen Euro wurden insgesamt ausgegeben, davon waren 953.000 € Fördermittel.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und der Schaffung lebendiger Altorte. Die Mitgliedsgemeinden haben hierfür u. a. ein allianzweites Förderprogramm aufgelegt, das Bau- und Sanierungswillige finanziell und bei der Bauberatung unterstützt. Bisher wurden etwa 90 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von ca. 750.000 € bewilligt. Ein weiterer Baustein der Allianzarbeit liegt im Ausbau der Verwaltungszusammenarbeit. So arbeiten die gemeindlichen Bauhöfe bei verschiedenen Themen zusammen. Für die Gemeindebeschäftigten werden Seminare angeboten. Im Bereich der Registratur- und Archivpflege will die Allianz eine gemeinsame Fachkraft einstellen.

Über das Kernwegenetzkonzept wurden in Sulzthal und Obererthal die ersten beiden Kernwege im Allianzgebiet realisiert. Der Ausbau weiterer Wege folgt.

Als Initiator und Mitglied der Trägergemeinschaft unterstützt die Allianz auch das „Grüngitter“-Projekt. Darüber hinaus arbeitet die Allianz bei der Klärschlammverwertung oder bei der Gewässerentwicklung im Allianzgebiet zusammen.

„Der größte Gewinn für die Allianz ist der regelmäßige Austausch untereinander und die Vertrauensbildung“, resümierte der Allianzvorsitzende Armin Warmuth. „Alle Gemeinden sollen profitieren“, betonte er. Dies sieht auch der ehemalige Bürgermeister aus Oberthulba und stellvertretende Allianzvorsitzende, Gotthard Schlereth, so. „Unsere Gemeinschaft hat sich stark verbessert und die Zusammenarbeit ist intensiver geworden“. „Die Kommunen sind die Multiplikatoren“ warb er im Gremium dafür, das bisher Geschaffene weiter auszubauen.

Mit dem herzlichen Dank für die gute und konstruktive Zusammenarbeit überreichten Warmuth und Becker den Ex-Bürgermeistern als Anerkennung ein Abschiedspräsent.


In eigener Sache:

Ab 29. Juni 2020 ist das Allianzmanagement in der Bahnhofstr. 32, im ehemaligen „Schober-Haus“ in Hammelburg anzutreffen. Die weiteren Kontaktmöglichkeiten ändern sich nicht.

Weitere Informationen bei Allianzmanager Holger Becker (Tel.: 09732-902307, info@fraenkisches-saaletal.de).

zurück